Filtrationssysteme
Maßgeschneiderte Lösungen
für eine erfolgreiche Filtration

Membranfilterplatten Auswechselbar Multi leere Kammer

Die auswechselbare Membranfilterplatte »Multi Leere Kammer« ist eine Weiterentwicklung der Clip-Membranfilterplatte und wurde speziell für Membranen aus elastomeren Werkstoffen konzipiert. Sie enthält die wesentlichen Vorteile der verschweißten Ausführung. Wie alle auswechselbaren Klinkau Membranfilterplatten ist auch dieses Design für das Nachpressen in die leere Kammer geeignet.

Mittels einer neu entwickelten Befestigungsnut wird die Membrane formschlüssig am Dichtrand und an den Stütznocken auf dem Träger fixiert, ohne dass weitere Befestigungselemente erforderlich sind. Durch die spezielle Form dieser Nut ist die Membrane selbstabdichtend. Es werden keine zusätzlichen Dichtungen benötigt. Dadurch erfolgt eine verlässliche Trennung von Filtrat, Waschwasser und Nachpressmedium während des gesamten Filtrationszyklus.

Vorteile Membranfilterplatten Auswechselbar Multi leere Kammer

  • Nachpressen in eine leere oder unterfüllte Kammer möglich
  • Keine zusätzlichen Dichtungselemente erforderlich
  • Tropfdichter Nachpressraum durch formschlüssige Membranbefestigung am Träger; auch bei geöffneter Filterpresse
  • CGR Ausführung (Tropfdicht)
  • Erhöhte Noppen am Dichtrand zur Verbesserung der Filtratleistung
  • Spezielle Noppenstruktur im Stütznockenbereich zur Schonung des Filtertuches
  • Hohe chemische Beständigkeit durch variable Werkstoffwahl

Technische Daten

Format 1500 mm.
Größere und anders dimensionierte Formate auf Anfrage.
Einlauf-Position Zentraleinlauf.
Andere Einlaufpositionen können gemäß individueller Anforderungen gestaltet werden.
Druck Standardprodukte sind geeignet für einen maximalen Filtrationsdruck von 7 bar und einen maximalen Nachpressdruck von 16 bar.
Anfertigungen für höhere Fitrations- und Nachpressdrücke sind erhältlich.
Temperaturen Die maximal zulässige Filtrationstemperatur ist u. a. von dem Filtrationsdruck, dem Nachpressdruck, der chemischen Zusammensetzung der zu filtrierenden Trübe, der Zykluszeit und der Werkstoffwahl abhängig.
Werkstoffe Membranen werden aus folgenden Materialien hergestellt:
Thermoplastische Elastomere, EPDM, NBR, FKM und auch eigene speziell entwickelte Membranwerkstoffe.
Kombinationen verschiedener Werkstoffe für den Membranträger und Membrane sind möglich.

Zur Technologie

Bei den auswechselbaren Membranfilterplatten wird wie bei den verschweißten Membranfilterplatten die unproduktive Phase der Druckfiltration durch das Nachpressen mit der Membrane ersetzt. Die Filtrationsphase wird somit ausschließlich im leistungsstarken Bereich gehalten. Hierdurch wird die Filtrationsdauer erheblich verkürzt.

Die Konstruktion der auswechselbaren Klinkau Membranfilterplatten in der Ausführung Multi baut auf einer Trennung der Funktion der Membrane einerseits und der Trägerplatte andererseits auf. Der Membranträger übernimmt die mechanischen Anforderungen der Kammerfilterplatte. In seiner konstruktiven Auslegung ist der Membranträger so gestaltet, dass die Membrane während des Filtrationsvorganges abgestützt wird. Der Träger der Membranplatte ist profiliert, damit die Membrane nicht vollflächig auf dem Träger anliegt.

In der Ausführung Multi ist die Membrane mit dem Träger am Dichtrand und an den Stütznocken formschlüssig verbunden, im Einlaufbereich mit einer Stahlverschraubung. Dies ermöglicht einen leichten und problemlosen Wechsel der Membranen. Die Filtratablaufbohrungen sind ausschließlich im Träger integriert. Somit ist die Membrane für Filtrationsanwendungen mit und ohne Kuchenwaschen standardisiert. Aufgrund der speziellen Dichtrand-und Stütznockenausführung kann diese Membrane beim Schließen der Filterpresse durch die auftretenden Schließkräfte nicht gestaucht oder beschädigt werden. Eine spezielle Geometrie der Noppen sowie der Entwässerungskanäle ermöglicht eine optimale Entwässerungsleistung und Kuchenwascheffizienz und trägt zur Schonung des Filtertuches bei. Die Klinkau Membranfilterplatten sind mit zwei Biegelinien ausgestattet. Dadurch wird die Biegespannung im Scharnierbereich sowohl während der Filtrationsphase als auch während des Nachpressens so gering wie möglich gehalten, was sich positiv auf die Lebensdauer der Membrane auswirkt. Mit diesem System ist ein Nachpressen auch in eine leere oder unterfüllte Kammer möglich, ohne die Membrane zu beschädigen.