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EnviroTech

EnviroTech Custom Injection Molders

EnviroTech Custom Injection Molders hat ein Masse-Spritzgußverfahren für die Fertigung von dickwandigen, großvolumigen und schweren Bauteilen entwickelt. Individuell nach Kundenwunsch werden Bauteile mit Schussgewichten bis 240 kg und Wandstärken bis 150 mm gefertigt.

Das EnviroTech Masse-Spritzgussverfahren ermöglicht das wirtschaftliche Fertigen von Bauteilen mit komplexer Geometrie, Wandstärkensprüngen und das Integrieren von Metallteilen wie z.B. Buchsen oder speziellen Verstärkungen. Da das Verfahren sehr dicke Wandstärken ermöglicht, können Verstärkungsrippen im Bauteil reduziert oder komplett vermieden werden mit direkten Einfluß auf Werkzeuginvestitionen. Bei abgestimmter Bauteilgeometrie ermöglicht der Prozess spannungsfreie Bauteile ohne Lunker.

Neben den Standard-Werkstoffen wie PP, PE, PA, PVDF, PFA , PC, PEEK und PVC (z.T. auch glasfaserverstärkt oder mit Mineralien gefüllt), testet und verarbeitet Envirotech auch vom Kunden spezifizierte, technische Polymere.Bauteile, die den Anforderungen des Explosionsschutzes entsprechen müssen, werden aus antistatischen Werkstoffen hergestellt.

Klinkau GmbH + Co. KG. und EnviroTech Custom Injection Molders verfügen gemeinsam über fast fünf Jahrzehnte Erfahrung in der Fertigungstechnik von dickwandigen und großvolumigen Sonderbauteilen. Neueste Anlagen stehen für die Fertigung Ihrer Bauteile in mehreren Standorten zur Verfügung.

Eine individuell auf die Anforderungen abgestimmte Bauteil- und Werkzeugkonstruktion ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung von Groß- und Kleinserien. Für Entwicklungsprojekte, Abmusterungen und Kleinserien gibt es die Möglichkeit, kostengünstige, eigensteife und selbsttragende Werkzeuge zu fertigen. Die Techniker und Ingenieure der KLINKAU-Gruppe beraten und begleiten Sie bei der Entwicklung und erfolgreichen Fertigung Ihrer Sonderbauteile.

Cockpithaube aus Polycarbonat, 21 kg

Die Cockpit-Hauben von düsengetriebenen Flugzeugen sind höchsten Belastungen ausgesetzt und müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Die qualitativen Anforderungen in Bezug auf optische Qualität, Oberflächengüte, Maßhaltigkeit und Festigkeit sind extrem hoch. In der herkömmlichen Bauweise werden dünne Platten aus thermoplastischen Werkstoffen in einem Autoklaven über eine Stützform gezogen und miteinander verklebt. Dabei werden die einzelnen Platten um bis zu 300% – 400% gestreckt. Dieser aufwendige Prozess ist nicht nur sehr zeitintensiv, sondern auch anfällig gegenüber Abweichungen in Bezug auf Maßhaltigkeit, Verklebung der Schichten und optischer Qualität. Mit dem von EnviroTech Custom Injection Molders entwickelten Spritzgussverfahren werden diese ca. 21kg schweren optischen Bauteile in einem Arbeitsgang aus Polycarbonat gefertigt. Dieses Verfahren garantiert Maßhaltigkeit, Spannungsfreiheit der Bauteile, hochpräzise optische Oberflächen sowie kurze Zykluszeiten und Luftblasenfreiheit trotz Dickensprünge von 21 – 50mm. Die dafür erforderlichen Werkzeuge in höchster Güte wurden gemeinsam mit den Partnern und dem Kunden auf das Masse-Spritzgussverfahren abgestimmt.

Aufprallschutz aus HDPE, 60 kg

In einigen Staaten der USA wird ein Aufprallschutz (z.B. vor Brückenpfeilern) gefordert, um die Insassen eines Fahrzeuges bei einem Unfall zusätzlich zu schützen. Ein neu entwickelter, innovativer Aufprallschutz besteht aus mehreren aneinander gereihten Federelementen, welche die Aufprallenergie aufnehmen. Die Federelemente werden nach einem Aufprall wiederverwendet. Diese haben eine Höhe von bis zu 1,25 m und eine Oberfläche von ca. 1,6 m². Aufgrund einer Wandstärke von 30 mm bis 40 mm und einem Gewicht von ca. 60 kg wurde schlagzähes, hochmolekulares Polyethylen als Werkstoff gewählt, um den technischen Anforderungen zu entsprechen.

Da herkömmliche Fertigungsmethoden nicht anwendbar sind oder nicht wirtschaftlich betrieben werden können, wurde EnviroTech Custom Injection Molders frühzeitig in die Entwicklung der Federelemente mit einbezogen. Um gleichbleibende Eigenschaften der Federelemente zu gewährleisten, werden diese frei von Spannungen und Lunkern gefertigt. Das Masse-Spritzgussverfahren ermöglicht ein sicheres Fertigen dieser voluminösen und dickwandigen Bauteile.  Jedes Federelement wird einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen und die Lunkerfreiheit mittels Ultraschall geprüft.

Ventilgehäuse aus Polyethylen, 81 kg

In vielen industriellen Bereichen werden Rohrleitungen aus korrosionsbeständigen Kunststoffen eingesetzt. Neben der chemischen Beständigkeit ist auch die dauerhafte Festigkeit und Elastizität in einem breiten Temperaturbereich ein wichtiges Kriterium für die Konstruktion und Auswahl der Werkstoffe. Rohre und entsprechende Ventile werden immer größer und in der Wandstärke dicker,um den sich ändernden Anforderungen zu entsprechen. EnviroTech Custom Injection Molders stellt unter wirtschaftlichen Kriterien mit dem Masse-Spritzgussverfahren Ventilgehäuse aus hochmolekularem Polyethylen (HDPE) mit 81 kg Bauteilgewicht, Wandstärken von 80 mm und integrierten Buchsen her. Auch die innen liegenden, großvolumigen Absperrkörper werden in diesem Verfahren frei von Lunkern und Spannungen gefertigt. Vor Auslieferung werden die Ventilkörper mit einer Ultraschallprüfung auf Lunkerfreiheit getestet.

Membranpumpenkörper aus Polyethylen, 15 kg

Die Ansprüche der chemischen Beständigkeit an die Membranpumpen sind bei vielen Anwendungen sehr hoch. Für einige Anwendungen, z.B. in der chemischen Industrie, sind hochwertige Stähle notwendig um einen dauerhaften und sicheren Betrieb der Pumpe zu gewährleisten. Diese Pumpen werden teils in Einzelanfertigungen spangebend hergestellt. Als Alternative zu Metallen bieten ausgewählte Kunststoffe, z.B. Polyethylen und PVDF, höchste chemische Resistenz.

Mit dem Spitzgussverfahren von EnviroTech Custom Injection Molders können diese dickwandigen und großvolumigen Pumpenbauteile in Kunststoff bereits in geringeren Stückzahlen wirtschaftlich gefertigt werden. Das größte Bauteil der hier gezeigten Pumpe, gefertigt in Polyethylen, hat ein Gewicht von 15 kg und eine Wandstärke von 25 mm – 40 mm.

Anschlusselement aus Polyamid mit 30 % Glasfaser, 22 kg

Die komplexe Geometrie bei Wandstärken von 20 mm bis 45 mm und integrierten Befestigungsbuchsen aus Metall, stellen höchste Anforderungen an das Fertigungsverfahren. Das Bauteil muss spannungs- und verzugsfrei sein, um die einwandfreien Passungen zu anderen Elementen zu gewährleisten. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Festigkeit wurde glasfaserverstärktes Polyamid gewählt. Der bei EnviroTech Custom Injection Molders im Spritzgussverfahren gefertigte, großvolumige Anschlusskörper hat ein Gewicht von über ca. 22 kg.