THERMISCHE KUCHENTROCKNUNG
Die thermische Kuchentrocknung (TCD) wird durch eine Kombination aus Membran-
filterplatten und Heizplatten, die abwechselnd angebracht werden, möglich gemacht.
Dort, wo durch weiteren Druck bei der Filtration kein höherer Trockengrad erreicht
werden kann, setzt die neue Technologie der thermischen Kuchentrocknung ein.
Der Filtrationsprozess beginnt mit einer konventionellen Druckfiltration.
Der Kuchen wird dann mit der Membrane nachgepresst und im letzten Schritt über
die Heizelemente energiesparend getrocknet. Hierbei kann individuell der
Trocknungsgrad des Kuchens gewählt werden.
Das System »thermische Kuchentrocknung« besteht aus folgenden Elementen:
Filterpressen- Rahmen
|
Jede Standardfilterpresse kann hierfür modifiziert und genutzt werden.
|
Die Membranfilter- Elemente
|
Die Membranfilter-Elemente sind aus Polypropylen
hergestellt und mit Noppen ausgestattet. So können sie
den bei der Kuchentrocknung entstehenden Dampf schnell
abtransportieren.
|
|
Die Heizplatten
|
Die Heizplatten sind so kanalisiert, dass die Wärme schnell und
effizient über die Heizflächen auf den Filterkuchen übertragen werden kann.
|
|
Das Heizen
|
Je nach Wunsch kann Elektrizität, Warmwasser oder
Dampf als Energiequelle dienen. Oftmals kann ungenutzter
Dampf, der bei einem anderen Prozess entsteht, für die
Kuchentrocknung genutzt werden.
|
|
Das Absaugen
|
Für das Absaugen des bei der Filtration entstehenden
Dampfes wird ein Lüfter benötigt.
|
|
|
Querschnitt TCD Filterpresse
TCD Anwendung in der Schweinegülle
Membranfilterpresse, Leeres Kammer Design, TCD Ausführung, Format 800 mm, Ausgangskuchendicke 15 mm.
|