RELIABILITY AND PERFORMANCE IN FILTRATION
 

Platten & Rahmen

Die älteste und am längsten bekannte Methode Fest/Flüssig zu trennen, ist die Methode der Filterplatten und -rahmen. Früher aus Holz gefertigt werden sie heute wie alle anderen Filterplattensysteme aus Kunststoff hergestellt. Der Kunststoff bietet exzellente chemische Beständigkeit und wird sehr hohen hygienischen Ansprüchen gerecht. Typische Anwendungen sind heute vorwiegend in der pharmazeutischen Industrie (Arzneimittel und Blutplasma) und in der Lebensmittelindustrie zu finden. Aufgrund der symmetrischen Kuchenkammer bieten Platten und Rahmensysteme gute Waschergebnisse. Vorteile sind unter anderem der Einsatz eines günstigen Filtertuchs oder die Verwendung eines Einwegfiltermediums, auch aus Filterpapier. Durch Austausch des Filterrahmens können Kuchendicken einfach und kostengünstig variiert werden.

Vorteile der Filterplatten & Rahmensysteme

  • Gute Waschergebnisse
  • Kuchenstärken bis zu 60 mm
  • Einfacher Tuchwechsel
  • Einsatz von Einwegfiltermedien z.B. Filterpapier
  • Tiefenfilterschichten einsetzbar

Technische Daten

Format 250, 300, 400, 470, 500, 600, 630, 800, 915, 1000, 1067, 1118, 1200, 1220 mm. Größere und anders dimensionierte Formate auf Anfrage.
Druck Je nach Plattendicke beträgt der maximale Filtrationsdruck 5 bar beziehungsweise 7 bar. Sonderanfertigungen für höhere Filtrationsdrücke sind erhältlich.
Temperaturen Die maximal zulässige Filtrationstemperatur ist u. a. von dem Filtrationsdruck, der chemischen Zusammensetzung der zu filtrierenden Trübe, der Zykluszeit und der Werkstoffwahl bzw. möglichen Werkstoffkombinationen abhängig.
Werkstoffe Klinkau Platten und Rahmen können aus folgenden Werkstoffen anwendungsspezifisch gefertigt werden:
Polypropylene Homopolymer / Copolymer
Polypropylene Homopolymer FDA / Copolymer FDA
Antistatisches Polypropylen
PVDF
Antistatisches PVDF

Zur Technologie

Die Filtration mit Filterplatten und Rahmen ist eine reine Druckfiltration wie auch bei Kammerfilterplatten. Die einzelnen Kammern werden mit Trübe gefüllt und der Kuchen baut sich am Filtertuch auf. Die Entwässerung des Kuchens erfolgt durch den ansteigenden Druck in der Kammer.

Diese Filtrationstechnik zeichnet sich durch einen gut ausgebildeten und homogenen Filterkuchen aus und ermöglicht besonders gute Waschergebnisse.

Neben Filtertüchern können außerdem auch andere Filtermedien wie Papierfilterschichten oder Einwegfilterschichten verwendet werden.